6. Januar 2021 | Erneuter Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

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Liebe Anbieter, liebe Mitglieder,

ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2021.

Der Beschluss der

VIDEOSCHALTKONFERENZ DER BUNDESKANZLERIN MIT DEN REGIERUNGSCHEFINNEN UND REGIERUNGSCHEFS DER LÄNDER AM 5. JANUAR 2021

verweist grundsätzlich darauf, dass alle bis 10. Januar befristeten Maßnahmen bis zum 31. Januar 2021 verlängert werden. "Medizinisch notwendige Behandlungen" bleiben (somit) weiter möglich. Wir gehen deshalb davon aus, dass Rehabilitationssport überall dort, wo er als "medizinisch notwendige Behandlung“ eingeordnet wird, weiterhin möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass der Beschluss erneut lediglich eine grobe Linie für die einzelnen Bundesländer darstellt, die eine verbindliche Konkretisierung in der jeweiligen Coronaverordnung vornehmen. 

Im Hinblick auf die in Ziffer 5. genannte mögliche Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, ist davon auszugehen, dass die Inanspruchnahme einer medizinisch notwendigen Maßnahme einen solchen „triftigen Grund“ darstellt.   

In den Bundesländern Bremen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland bemühen wir uns weiterhin um eine Klärung bzw. Klarstellung.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth

Vorsitzender des Vorstands

2 Kommentare

  • T. Roth

    Sehr geehrte Frau Müller,
    es gibt zahlreiche Situationen, in denen auch in den nächsten Wochen "10 oder mehr Personen (Haushalte) sich treffen dürfen". Dies ist in jedem Unternehmen am Arbeitsplatz so, beim Einkaufen, im Wartezimmer beim Arzt, im Bus oder U-Bahn. Darüber hinaus gibt es zahlreiche medizinische Therapien, die Mittel des Sports nutzen und bei denen mehrer Menschen in der Gruppe zusammen betreut werden: IRENA, T-RENA, KG-Gerät, KG in der Gruppe. Und hierzu gehören auch der Rehasport und das Funktionstraining.
    Unabdingbare Voraussetzung sind ein penibel eingehaltenes und durch den Übungsleiter überwachtes Schutzkonzept, das insbesondere eine Unterschreitung des Mindestabstands (von 2,50m) ausschließt.
    Der Gesetzgeber hat eben festgelegt, dass bei Dienstleistungen, die der Gesunderhaltung und Rehabilitation dienen, die weitere Durchführung unter strengen Schutz- und Hygienekonzepten einer Schließung der Vorrang zu geben ist.
    Es obliegt jedem Rehasportanbieter selbst zu entscheiden, ob er seine Angebote weiter offen hält, genauso, wie jeder Teilnehmer entscheiden kann, ob er auch daran teilnimmt.
    Viele Grüße aus Berlin

    T. Roth Sonntag, 10. Januar 2021 17:51 Kommentar-Link
  • Petra Müller

    Wie kann es sei, das sich zum Rehasport, in geschlossennen Räumen, 10 oder mehr Personen ( Haushalte ) treffen dürfen, wo es doch nur gestattet ist die eigene Familie mit eine Person zu besuchen. Wie wollen wir dann Corona in den Griff bekommen ?

    Petra Müller Sonntag, 10. Januar 2021 17:23 Kommentar-Link

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